Die Schüler und Schülerinnen der Oberstufe sind auf besondere Weise gefordert. Ein guter Schulabschluss ist wichtig. Wichtige Entscheidungen wollen getroffen werden. Welcher Beruf ist der richtige? Weiterführende Schulbildung ist möglich. Die erste Liebe wird entdeckt, Glücklich-sein und Unglücklich-sein geben einander die Hand. „Pupertät ist, wenn die Eltern schwierig werden“, Fragen über Fragen suchen eine Antwort.

Wo ist der Glaube geblieben? Der Kinderglaube mit den Kindergebeten und den religiösen Festen kann nicht mehr die tragende Kraft geben, die nötig wäre. Ein Glaube, der in das Erwachsen-werden führt ist gefordert. Ein Glaube, der trägt, auch wenn es schwierig wird. Diesen Weg geht Willy Deck mit den Schülern und Schülerinnen.

 

Katechesejahr 2020/21

Einladungsbrief und Angebot

Anmeldung und Daten

 

 

 

 

Aus dem Oberstufenunterricht :

 

Reise ins Surbtal

Nachdem im ersten Viertel des 17. Jahrhundert die Schweizer Juden aus den Städten vertrieben wurden, durften sie sich, bis zur Gewährung der allgemeinen Niederlassungsfreiheit 1866, nur im Bezirk Zurzach in den Surbtaler-Gemeinden Endingen und Lengnau niederlassen. So lebten Juden und Christen in diesen Dörfern Tür an Tür.   

 

Die Oberstufen-Jugendlichen unternahmen, im Rahmen des Reil-Treff, zum Thema „Juden und Christen“ eine Reise ins Surbtal. Dort empfing Désirée Wenzinger die kleine Schar vor der Endinger-Synagoge. Sie führte die Gruppe durch den jüdischen Sakralbau, vor ein Doppeltürenhaus, vor das jüdische Schulhaus und zur Mikwe, dem Haus in dem das rituelle Tauchbad genommen wurde. Mit dem Postauto ging es dann weiter zum jüdischen Friedhof. Dort wusste Frau Wenzinger einiges über die uralten Gräber, die Rabbiner-Gräber und die ewige Grabruhe zu erzählen. Abschluss der Führung war bei der Gedenktafel für die Opfer der Shoa, dem Holocaust. Die Führung zeigte eindrücklich, wie Juden und Christen im Surbtal nebeneinander lebten und sich brauchten.

Willy Deck